TC Fidonia Bocholt: Vierter Sieg im vierten Spiel

02.06.2014 um 09:25

Freitag zum letzten Auswärtsspiel nach Berlin – Sonntag kommt Ratingen zum großen Meisterschaftsfinale!

Bocholt/Aachen. Guter Start in die Englische Woche für die Damen des Deutschen Meisters TC Fidonia Bocholt: Der 6:3 (5:1)-Sieg beim Neuling TK Blau-Weiß Aachen stand vor 600 Zuschauern und toller Stimmung bereits nach den sechs Einzeln fest. Da führte Bocholt schon 5:1. Aachen kämpfte aber weiterhin um jeden Punkt, der in der Endabrechnung um den Klassenerhalt wichtig sein kann. "Wir fahren nach Berlin", heißt es jetzt am Freitag im nächsten Auswärtsspiel beim diesmal spielfreien TC Blau-Weiß.


 

"Wir haben unsere zwei Punkte, die wir einfahren wollten. Blau-Weiß Aachen ist mit Sicherheit eine Bereicherung für die Bundesliga mit einem tollen Publikum und hat bravourös gekämpft", kommentierte Fidonia-Coach Hartmut Bielefeld am frühen Sonntagabend. "Jetzt geht es zum letzten Auswärtsspiel nach Berlin, bevor Ratingen zum absoluten Topspiel um die Deutsche Meisterschaft nach Bocholt kommt."

Der TC Fidonia Bocholt spielte an Position eins mit Alexandra Cadantu. Sie war mit Johanna Larsson (an zwei), Renata Voracova und Richel Hogenkamp direkt aus Paris von den French Open gekommen.

Aachen lud schon einmal alle Fans zu einem Bundesliga-Frühstück ein, um sich auf den dreifachen Deutschen Meister einzustimmen. An eins spielte die Polin Paula Kania (WTA-169.).

Die erste Einzelserie begann für den TC Fidonia Bocholt richtig gut: alle drei Matches wurden gewonnen. Johanna Larsson siegte 6:2, 6:2 gegen die Ukrainerin Veronika Kapshay und zeigte erneut, dass sie für Bocholt eine große Verstärkung ist. Die 25-jährige Schwedin war vor der Saison vom TEC Waldau Stuttgart gekommen.

Anschließend machten es auch zwei Holländerinnen sehr gut: Richel Hogenkamp, zweiter Neuzugang dieser Saison, besiegte ihre Landsfrau Demi Schuurs mit 7:5 und 6:3. Und auch Chayenne Ewijk war gegen Lea Gasparovic mit 6:4, 6:3 erfolgreich – 3:0 nach den ersten drei Einzeln in Aachen bei besten Witterungsbedingungen.

Coach Hartmut Bielefeld konnte sich beruhigt auf der Trainerbank zurücklehnen, stellte den Aachenerinnen aber ein großes Lob aus: "Die Spiele waren wesentlich knapper, als es die Ergebnisse aussagen. Das zeigt auch die längere Spielzeit der Matches. Vor allem wurde Blau-Weiß von den 600 Zuschauern super unterstützt, auch bei scheinbar aussichtslosen Spielständen. Ein großes Kompliment an den Bundesliga-Aufsteiger!"

In der zweiten Einzelserie mit Alexandra Cadantu, Renata Voracova und Nicole Thyssen schuf die an eins spielende Rumänin, gerade 25 Jahre geworden, sogleich Fakten: Sie besiegte im Spitzenspiel Paula Kania aus Polen klar und deutlich mit 6:1 und 6:0.

Renata Voracova, seit vielen Jahren verlässliche Kraft im Bocholter Team, machte anschließend das 5:0 perfekt und damit den vorzeitigen Sieg in Aachen. Die Tschechin legte gegen die Niederländerin Eva Wacanno los wie die Feuerwehr, gewann schnell 6:0 – und musste Satz zwei mit 2:6 abgeben. Im Match-Tiebreak lag sie scheinbar aussichtslos mit 1:5 im Rückstand, um dann doch mit 10:7 zu gewinnen.

Einzig Nicole Thyssen, die am Freitag beim Auswärtsspiel in Berlin 26 Jahre wird, hatte etwas Pech und musste ihr Spiel abgeben. Gegen die gut spielende Belgierin Steffi Distelmans gewann die Bocholterin 6:4 im ersten Satz, gab den zweiten Durchgang in einem insgesamt engen Match 3:6 ab und verlor im Match-Tiebreak 6:10.

Von den drei Doppeln wurde nur eines gewonnen: Alexandra Cadantu und Richel Hogenkamp entführten beim 6:2, 6:4 gegen Eva Wacanno/Demi Schuurs den sechsten Punkt aus Aachen. Das Topdoppel Johanna Larsson/Renata Voracova musste gegen Kania/Kapshay nach 6:1-Führung in Satz eins mit Rückenverletzungen aufgeben.

Zum Schluss unterlagen die holländischen Meisjes Amanda Hopmans und Nicole Thyssen äußerst knapp 5:7, 6:7 (3:7) gegen Distelmans/Kempen.

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