Drei Spielerinnen in Rom in Runde eins

10.02.2014 um 17:04

Drei Spielerinnen des TC BW WattExtra Bocholt haben die erste Runde bei den offenen italienischen Meisterschaften in Rom am Montag nicht überstanden. Das sah Bundesligacoach Hartmut Bielefeld allerdings eher mit einem lachenden denn mit einem weinenden Auge: „Sie spielen zwar noch im Doppel, stehen dann jedoch am Sonntag zu unserer Heimspielpremiere gegen den TC ZWS Moers zur Verfügung.“

Zum Bocholter Start (11 Uhr) gegen den alten Rivalen vom Niederrhein wird somit mit einer sehr starken Bocholter Mannschaft zu rechnen sein, kündigte Bielefeld an: „Die Partie könnte schon eine Vorentscheidung im Titelkampf werden, weil Moers in diesem Jahr wieder sehr stark einzuschätzen ist, und ich erwarte ein Moerser Team, das in Bocholt auf Sieg spielen wird.“


Bocholts Nummer eins, María José Martínez Sánchez, war nach ihrem Match neidergeschlagen. Sie verlor das Auftaktrundenspiel als Titelverteidigerin des mit mehr als zwei Millionen Dollar dotierten WTA-Premiumturniers. Gegen die russische Weltranglisten-37. Ekaterina Makarova war sie nach exakt 2:14 Matchstunden aus dem Spiel. Im ersten Satz hatte sie beim derben 0:6 überhaupt keine Einstellung zur konzentriert agierenden Russin gefunden. Im zweiten Durchgang setzte sie sich knapp mit 7:5 durch. Doch in Satz drei nutzte die Gegnerin ihre Breakchancen besser und verwandelte den ersten Matchball zum 6:4-Endstand.

Im Aufeinandertreffen zweier gleichstarker Spielerinnen hatte die Neubocholterin Barbora Záhlavová-Strýcová das Nachsehen: Die Weltranglisten-49. unterlag in drei Sätzen der -46. Lourdes Dominguez Lino, die ehemals für Bocholt in der Bundesliga gespielt hat. Die Spanierin setzte sich gegen die tschechische Fed-Cup-Spielerin mit 6:1, 0:6 und 7:6 (7:4) in einem sehr gegensätzlichen Spiel durch.

Auch die Nummer vier im Bocholter Team, Arantxa Parra Santonja, startete am Montag im heißen Rom auf roter Asche: Die 28-Jährige (WTA-78.) hatte mit Marion Bartoli eine Topspielerin von Weltranglistenposition zwölf erwischt – und gab sich alle Mühe. Doch am Ende stand nach 93 Matchminuten am frühen Abend eine 2:6-, 3:6-Niederlage.

Jetzt wollen die Gestrauchelten in Doppeln ihr Glück versuchen – und am Sonntag in Bocholt den TC BW WattExtra in einen möglichst erfolgreichen Bundesligastart führen.


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